Cannabis als Arznei auf Rezept!


Palliativ-Patienten atmen auf
Cannabis als Arznei auf Rezept!

Cannabis wird künftig auf Rezept erhältlich sein. Das hat der Bundestag heute beschlossen. Vor allem Schmerzpatienten werden von der Regelung profitieren. Wenn alle anderen Schmerzmittel versagen, bietet die umstrittene Hanfpflanze eine gute Alternative.

Künftig müssen Krankenkassen die Kosten für Cannabis übernehmen, wenn Patienten ein entsprechendes Rezept von ihrem Arzt erhalten. Der Arzt darf dies ausstellen, wenn keine andere Therapiemöglichkeit infrage kommt. In kontrollierter Qualität können Patienten dann getrocknete Cannabisblüten und Cannabisextrakte von den bundesweiten Apotheken beziehen. Für die Apotheker kommt damit eine weitere wichtige Aufgabe hinzu: Vor der Abgabe an den Patienten gilt es, das Medikament zu prüfen. Die Regelung wird im März in Kraft treten.

Anbau und Vertrieb durch Cannabisagentur

Bisher bedurften Betroffene einer Ausnahmeregelung vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), um Medizinalhanf legal erhalten zu können. Dieser wurde in der Regel bei ausländischen Apotheken bestellt, insbesondere aus den Niederlanden. Die Kosten trugen die Patienten selbst. Gerade für Menschen mit chronischen Erkrankungen stellten die immensen Kosten auf Dauer eine Belastung dar. Dies ebnete den Weg für den illegalen Eigenanbau von Cannabis. Künftig soll die Nachfrage nach Medizinalhanf über den staatlichen Anbau gedeckt werden. Dafür wird eine Cannabisagentur eingerichtet, die den Anbau und Vertrieb koordiniert. Verantwortlich dafür wird das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte sein. 

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Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

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Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

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