Gonorrhö ist hoch ansteckend


Verhütung schützt vor Infektion
Gonorrhö ist hoch ansteckend

Die vielseitigen Überlebenstaktiken der Gonokokken machen die Gonorrhö zu einer hochansteckenden Geschlechtskrankheit. Geschützter Geschlechtsverkehr und ein frühzeitiger Arztbesuch bei anfänglichen Symptomen beugen schweren Krankheitsverläufen vor.

Bei Frauen äußert sich die Geschlechtskrankheit Gonorrhö durch vermehrten gelblichen Ausfluss, leichtem Juckreiz und Rötung. Auch Symptome einer schwachen Blasenentzündung kann Patientinnen auf die Infektion mit Gonokokken hinweisen. Bleibt die Geschlechtskrankheit unbehandelt, gelangen die Krankheitserreger weiter ins Körperinnere und lösen Blutungsunregelmäßigkeiten oder dauerhafte Unterbauchsschmerzen aus.

Bei ersten Symptomen sofort zum Frauenarzt

„Jede Frau, die solche Symptome an sich feststellt, sollte so früh wie möglich zu ihrer Frauenärztin oder zu ihrem Frauenarzt gehen, um einen Test durchführen zu lassen“, betont Dr. Christian Albring, Frauenarzt in Hannover. „Dasselbe gilt auch für Frauen ohne Symptome, deren Partner Anzeichen für eine Gonokokken-Infektion aufweisen wie heftigen Ausfluss aus der Harnröhre und Brennen beim Wasserlassen.“ Bei vorliegender Infektion müssen alle Sexualpartner der letzten drei Monate informiert und untersucht werden, auch wenn sie noch keine Krankheitszeichen spüren.

Früher Therapiebeginn verringert Gesundheitsfolgen

Wird eine Infektion festgestellt, werden die Patienten mit Antibiotika behandelt, auch schwangere Frauen. Dank der vielseitigen Überlebenstaktiken der Gonokokken werden wirksame Antibiotika immer rarer. In Deutschland gibt es derzeit noch einige Antibiotika vor allem aus der Gruppe der modernen Cephalosporine und Makrolide. Doch Dr. Albring betont: „Die einzige Möglichkeit, sich vor solchen widerstandsfähigen Keimen zu schützen, ist Safer Sex vor allem bei Partnerwechsel und beim Sex mit Partnern, die ihrerseits häufige Partnerwechsel vornehmen, natürlich auch bei rektalem und oralem Sex“, erläutert Christian Albring. „Außerdem sollte jede Frau beim Verdacht auf eine sexuell übertragene Infektion unbedingt in die Praxis kommen. Je früher die Diagnose gestellt wird, je eher eine geeignete Therapie durchgeführt wird, umso geringer sind die Folgeschäden.“

Quelle: Bericht des Robert Koch-Institut zur Gonorrhö, Richtlinie zur Behandlung von Gonorrhö der Weltgesundheitsorganisation

zertifizierte Apotheke


'Wir führen das Qualitätszertifikat der Landesapothekerkammer Thüringen.
 

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

News

Was bringt Dehnen vor dem Sport?
Was bringt Dehnen vor dem Sport?

Richtig vorbeugen

Dehnen vor dem Sport soll viele Vorteile haben. Unter anderem glaubt man, dass es die Muskeln stärkt und die Verletzungsgefahr senkt. Stimmt das?   mehr

Ab in die Mucki-Bude!
Ab in die Mucki-Bude!

Migräneattacken vorbeugen

Migräneattacken lässt sich nicht nur mit Medikamenten vorbeugen. Auch Sport kann die Anfälle ausbremsen. Amerikanische Forscher*innen empfehlen dafür ein konkretes Fitnessprogramm.   mehr

Mit Omega-3 gegen Akne?
Mit Omega-3 gegen Akne?

Ernährung bei schlechter Haut

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Wie gesund sie ist, hängt von äußeren und inneren Einflüssen ab – unter anderem der Ernährung. Eine kleine Studie hat nun untersucht, ob sich eine mediterrane Diät und Omega-3-Fettsäuren positiv auf Akne auswirken.   mehr

Notdienst oder Notaufnahme?
Notdienst oder Notaufnahme?

Oft hilft der Bereitschaftsdienst

Bei akuten Schmerzen ist oft unklar: Ist die Notaufnahme das Richtige, oder reicht ein Besuch in einer Praxis? Die Telefonvermittlung 116117 hilft bei der Entscheidung.   mehr

5 Mythen um die Wechseljahre
5 Mythen um die Wechseljahre

Lästiges Auf und Ab

Wenn der Östrogenspiegel sinkt, kann man nicht schwanger werden? Eine Hormontherapie macht Krebs? Und mit der Pille lässt sich die Menopause verschieben? Diese und weitere Annahmen zu den Wechseljahren halten sich beharrlich. Was stimmt davon?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Ranke-Apotheke
Inhaberin Antje Kullmann-Weber
Telefon 034672/8 19 72
Fax 034672/9 09 04
E-Mail ranke.apotheke@t-online.de